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Kontrastmittelreaktionen

Kontrastmittelreaktionen sind der Albtraum jedes Röntgenologen. Die modernen niedrig-osmolaren, nicht-ionischen Kontrastmittel haben eine geringere Komplikationsrate. So konnten Katayama u. Mitarb. (1990) bei 337 647 Untersuchungen mit ionischen Röntgenkontrastmitteln in 0,22 % der Fälle schwere anaphylaktoide Reaktionen registrieren, bei den nicht ionischen jedoch nur in 0,04 %. Ähnlich verhält es sich mit hoch- und niedrigosmolaren Röntgenkontrastmitteln, wo die Zahlen 6 % und 0,4 % waren (Gertz u. Mitarb. 1992).

Literatur:
Katayama H, Yamaguchi K, Kozuka T, et al. Adverse reactions to ionic and nonionic contrast media. A report from the Japanese Committee on the Safety of Contrast Media. Radiology 1990; 175: 621
Gertz EW, Wisnerski JA, Miller R, et al. Adverse reactions of low osmolality contrast media during cardiac angiography: a prospective randomized multicenter study. J Amer Coll Cardiology 1992; 19: 899

uh (nach Kaiser, Kley: Cortisontherapie, 11. Auflage, Georg Thieme Verlag Stuttgart 2002)



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