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Aplastische Anämie

Die aplastische Anämie ist definiert als periphere Panzytopenie bei leerem Knochenmark. Grundsätzliche Unterschiede bestehen zwischen den angeborenen und den erworbenen Formen der aplastischen Anämie. Die häufigste kongenitale aplastische Anämie ist die Fanconi-Anämie. Erworbene aplastische Anämien werden begünstigt durch genetische Faktoren (signifikant erhöhte Prävalenz einiger HLA-Antigene), Schwangerschaft, Medikamente und Toxine (u.a. nicht steroidale Antirheumatika, Antikonvulsiva, Sulfonamide, Schwermetalle) sowie Virusinfektionen (u.a. Parvovirus B12, Herpesviren, Retroviren). Pathophysiologisch scheint ein Autoimmunprozess von Bedeutung zu sein.

uh (nach Kaiser, Kley: Cortisontherapie, 11. Auflage, Georg Thieme Verlag Stuttgart 2002)



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