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Neuroonkologische Erkrankungen

Corticoide werden bei neuroonkologischen Erkrankungen aus zwei Gründen verabreicht:

1. Sie wirken auf einzelne Tumoren, wie z.B. Lymphome und Mammakarzinommetastasen onkolytisch.
2. Wegen ihres antiödematösen Effekts im zentralen und – wahrscheinlich auch peripheren – Nervensystem, werden sie in großem Umfang zur symptomatischen Therapie von Hirn- und Rückenmarkstumoren sowie von leptomeningealen und nervalen Tumorinfiltrationen herangezogen, außerdem zur Behandlung eines Ödems im Gefolge einer Chemotherapie oder Bestrahlung sowie perioperativ (Posner 1995)


Literatur
Posner JB. Neurologic complication of cancer. FA Davis Comp, Philadelphia 1995



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