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DGIM fordert Forschung zur Sepsis

Blutvergiftung fordert jährlich zehntausende Menschenleben

In Deutschland erleiden pro Jahr etwa 110 000 Erwachsene eine Blutvergiftung, eine sogenannte Sepsis. Fast die Hälfte der von einer schweren Sepsis Betroffenen stirbt daran. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) sieht unbedingten Handlungsbedarf in der Erforschung neuer Ansätze zur Behandlung der Sepsis.
Infektionen sind ein Schwerpunkt des 116. Internistenkongresses in Wiesbaden.

Besonders gefährlich ist der „septische Schock“, er verläuft in bis zu 70 Prozent der Fälle tödlich. Spricht er auf keine Therapie an, kann die Gabe von Hydrocortison dem Patienten helfen, diesen zu überwinden, sagt Privatdozent Dr. Christian Wrede, Chefarzt des Interdisziplinären Notfallzentrums mit Rettungsstelle, HELIOS Klinikum Berlin-Buch: „Obwohl eine Sepsis an sich so häufig ist und auch eine häufige Todesursache, wird die Diagnose oft noch immer zu spät und zu selten gestellt“, meint der Intensivmediziner.

Nach einer Pressemitteilung (Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin)

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