|
||||||
|
|
Zusammenhang zwischen frühkindlicher Neurodermitis und psychischen Auffälligkeiten bei Kindern entdeckt Neurodermitis in der frühen Kindheit kann die psychische Verfassung im späteren Leben beeinflussen. Das zeigt eine umfassende Geburtenkohortenstudie, an der Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München beteiligt sind. In Kooperation mit Kollegen von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), der Technischen Universität München (TUM) und dem Marienhospital in Wesel (Nordrhein-Westfalen) untersuchten sie 5991 Kinder, die zwischen 1995 und 1998 geboren sind. Die Untersuchung ist in der aktuellen Ausgabe des Journals of Allergy and Clinical Immunology 125 (2010); 404-410 veröffentlicht.Forscher unter Federführung von PD Dr. Jochen Schmitt des Universitätsklinikums Dresden, Dr. Christian Apfelbacher (Universitätsklinikum Heidelberg) und Dr. Joachim Heinrich vom Institut für Epidemiologie des Helmholtz Zentrums München fanden heraus, dass Kinder, die während ihrer ersten beiden Lebensjahre an einer Neurodermitis litten, im Alter von zehn Jahren häufiger psychische Auffälligkeiten, v.a. emotionale Probleme, zeigen als Gleichaltrige. "Dies deutet darauf hin, dass die Neurodermitis einer unausgeglichenen psychischen Konstitution von Kindern vorausgehen und sie fördern kann", erklärt Dr. Joachim Heinrich. Kinder, deren Neurodermitis über das Säuglingsalter hinaus bestand, seien zudem von psychischen Auffälligkeiten noch häufiger betroffen als Kinder,die ausschließlich eine Neurodermitis im Säuglingsalter hatten. Nach einer Pressemitteilung (Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt/idw) Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich |
![]() ![]() cardiopartner.de
Adhärenz älterer Patienten verbessern
onkologiepartner.de
Congress of the European Society of Medical Oncology Molekulare Tumormarker individualisierte Therapien
|
|||||||||
|
|||||||||||
© Merck Serono GmbH, Darmstadt, Deutschland |