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Hypoglykämien

Die Hypoglykämien der Neugeborenenzeit sind nicht selten, besonders betroffen sind Kinder diabetischer Mütter. Hypotrophe Neugeborene (small-for-gestational-age) neigen mangels Glykogenreserven zu Hypoglykämien. Gefährdet sind auch Kinder mit Hypopituitarismus, sei es aufgrund einer Aplasie der Hypophyse oder eines geburtstraumatischen Ausfalles der ACTH- und/oder Wachstumshormonsekretion. Selten ist eine Nesidioblastose Ursache persistierender Hypoglykämien. Ein Teil der Hypoglykämien verläuft asymptomatisch, ein anderer zeigt schwere Symptome. Von einer Neugeborenenhypoglykämie spricht man bei Werten unter 30 mg/dl bei Frühgeborenen oder bei Reifgeborenen innerhalb der ersten 72 h. Da man aber Hinweise auf Störungen oberhalb dieser Werte fand, muss diese starre Grenze als zu niedrig angesehen werden. Generell sollte ein Blutzuckerspiegel unter 40 mg/dl (ca. 215 µmol) im Alter über 27 h als Warnsignal betrachtet werden.


uh (nach Kaiser, Kley: Cortisontherapie, 11. Auflage, Georg Thieme Verlag Stuttgart 2002)



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