Home Produkte News   Kontakt Suche Sitemap
cortisonpartner.de 
 
Nierenerkrankungen
Nephrotisches Syndrom
Purpura Schoenlein-Henoch
Klinik
Diagnose
Therapie
 
Merck Portale
 
Umfrage
Wer konnte 1885 experimentell die Blut-Hirn-Schranke nachweisen?
Paul Ehrlich
Alexander Fleming
Robert Koch
Karl Landsteiner
 
› Nutzungs-
bedingungen
› Impressum


Sie sind hier: Pädiatrie > Nierenerkrankungen > Purpura Schoenlein-Henoch

Versenden | Drucken

Nephropathie bei Purpura Schoenlein-Henoch

Die anaphylaktoide Purpura Schoenlein-Henoch-Glanzmann tritt im Verlauf von Infektionen (z.B. nach einem grippalen Infekt durch Influenzaviren) auf. Pathogenetisch führen zirkulierende Immunkomplexe zu einer Immunreaktion an den Gefäßen der Endstrombahn, es kommt zur Vaskulitis der Arteriolen und Venolen. Klinisch macht sich die Erkrankung durch petechiale Blutungen und papulöse (bis makulöse) Effloreszenzen von bläulich-roter Farbe bemerkbar. Die Erscheinungen treten symmetrisch an den abhängigen Körperpartien (Prädilektionsstellen sind Beine und Gesäß) auf. Flüchtige Ödeme, Gelenkbeschwerden und Bauchschmerzen können auftreten. Eine Komplikation stellt die Invagination bei Befall des Darmes dar. Renale Symptome sind häufig: Mikro- bis Makrohämaturie sowie Proteinurie. Es besteht die Gefahr eines bleibenden Nierenschadens mit schlechter Prognose. Histologisch ist eine diffuse Glomerulonephritis mit Ablagerung von Immunkomplexen nachweisbar.

uh (nach Kaiser, Kley: Cortisontherapie, 11. Auflage, Georg Thieme Verlag Stuttgart 2002)



Benutzer:
Passwort:
Merck



  • Benutzerprofil ändern
  • Passwort vergessen?
 



 
Video-Center

Neuerscheinungen in den Fachportalen

cardiopartner.de

Mit antihypertensiver Behandlung gegen arterielle Steifigkeit?
Das kardiovaskuläre Risiko lässt sich vor allem durch eine Senkung des zentralen Blutdrucks positiv beeinflussen. »

onkologiepartner.de

Congress of the European Society of Medical Oncology Molekulare Tumormarker individualisierte Therapien
Ein starker Trend in der Onkologie ist derzeit die Individualisierung der Therapie. Neue Methoden ermöglichen die immer genauere Differenzierung molekularbiologischer Unterschiede in Tumoren, die mit dem Ansprechen auf bestimmte Behandlungen korrelieren. »

› Seite empfehlen  › Seite drucken

© Merck Serono GmbH, Darmstadt, Deutschland