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Spondylarthropathien
Das Komitee Pathologie der Europäischen Rheuma-Liga (Francois u. Mitarb. 1995) hat eine Bereinigung etymologisch oder sprachlich falscher Terminologien in der Rheumatologie vorgenommen und dabei empfohlen, die seit 1971 gebräuchliche Bezeichnung „seronegative Spondarthritis“ durch Spondyloarthropathien zu ersetzen, weil nur dadurch das Charakteristikum dieser Krankheitsgruppe ausgesagt wird: Erkrankungen sowohl von Wirbelsäule und peripheren Gelenken. Allerdings handelt es sich dabei um entzündliche Krankheiten, so dass es korrekt gewesen wäre, von Spondyloarthritiden zu sprechen (Kahn 1996). Da der Plural in der englischen Sprache Spondylarthritides schwer aussprechbar sei, wurde darauf verzichtet.
Gemeinsamkeiten An den Gemeinsamkeiten der entsprechenden Krankheiten hat sich jedoch nichts geändert: - asymmetrische Oligo-Polyarthritis mit Bevorzugung der unteren Extremitäten, - Auftreten von Enthesitiden, ebenfalls bevorzugt an den unteren Extremitäten, - Befall des Achsenskeletts (lliosakralarthritis und gelegentlich auch Spondylitis), - hohe Assoziation zu HLA-B27, wobei zunehmend Subtypen gefunden werden (Khan 1999), - gleichartige Veränderungen an Haut, Nägeln, Schleimhäuten und Augen.
Literatur: Francois RJ, Eulderink F, Bywaters EG. Commented glossary for rheumatic spinal diseases, based on pathologie. Ann Rheum Dis 1995; 54: 615 Khan MA. Spondyloarthropathies – spondylarthropathies. Curr Opin Rheumatol 1996; 8: 267 Khan MA. Spondyloarthropathies. Curr Opin Rheumatol 1999; 11: 233 Sieper J. Spondylarthropathien – Einführung und Überblick. Akt Rheumatol 2000; 25: 1
uh (nach Kaiser, Kley: Cortisontherapie, 11. Auflage, Georg Thieme Verlag Stuttgart 2002)
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