Die systemischen entzündlich-immunologischen Muskelerkrankungen sind charakterisiert durch Muskelschwäche und -atrophie, bevorzugt der proximalen Muskulatur der Extremitäten, aber auch der Pharynxmuskeln und der Kopfheber. Atrophien entwickeln sich erst im Verlauf. Muskelschmerzen stehen manchmal im Vordergrund. Im Rahmen der Differenzialdiagnose muss eine erregerbedingte (in erster Linie Borrelien, Viren, AIDS) sowie eine granulomatöse (Sarkoidose) Myositis ausgeschlossen werden.
uh (nach Kaiser, Kley: Cortisontherapie, 11. Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2002)
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