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Transplantationsmedizin

 
  Die Organtransplantation ist aufgrund der chirurgisch-technischen Fortschritte und der Weiterentwicklungen im Bereich der immunsuppressiven Therapie heute zu einem Standardtherapieverfahren geworden. Dies gilt für die Herz-, Lungen-, Leber-, Pankreas- und Nieren- sowie für die Knochenmark- und Stammzelltransplantation. Die Niere ist mit ca. 2300 Transplantationen pro Jahr das am häufigsten verpflanzte Organ. Insgesamt nimmt die Zahl der organtransplantierten Patienten stetig zu. Sowohl klinisch tätige als auch niedergelassene Ärzte werden daher zunehmend mit transplantationsmedizinischen Fragen konfrontiert. Dies betrifft hauptsächlich die Nebenwirkungen der immunsuppressiven Therapie, die Kombination der verschiedenen Medikamente sowie Infektionen und Langzeitprobleme von transplantierten Patienten.

Corticoide werden seit Beginn der Transplantationsmedizin eingesetzt und sind nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der immunsuppressiven Therapie nach Organtransplantation. Dies betrifft die Induktions-, die Erhaltungs- sowie die Abstoßungsbehandlung.
 
 



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