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Immunsuppression
Nach wie vor muss es das Ziel jeder immunsuppressiven Therapie sein, die Waage zwischen Unterdrückung der Abstoßungsreaktion und der Infektionsanfälligkeit zu halten sowie auch die Nebenwirkungen der Medikamente möglichst zu minimieren. Die Immunsuppression muss lebenslang beibehalten werden und darf auch im Langzeitverlauf nach Jahren nicht vollständig abgesetzt werden. Unterschieden werden muss zwischen akuten und chronischen Abstoßungsreaktionen. Die Art der Immunsuppression ist abhängig von der klinischen Situation. Die Abstoßungsgefahr ist in der Frühphase nach Transplantation am größten, weshalb zu diesem Zeitpunkt die Medikation in der Regel höher dosiert wird und teilweise auch polyklonale oder monoklonale Antikörper appliziert werden. Nach Überstehen dieser Phase und im Langzeitverlauf können die verschiedenen Medikamente reduziert werden. Durch die Einführung neuer Substanzen und vor allem durch deren verschiedene Kombinationsmöglichkeiten konnte neben einer weiteren Reduktion der akuten Abstoßungsraten auch die Häufigkeit und Ausprägung der Nebenwirkungen deutlich gesenkt werden. Da gerade in den letzten Jahren zahlreiche neue Substanzen in der Transplantationsmedizin zugelassen wurden oder in der klinischen Erprobung sind, wird der Überblick über deren immunsuppressive Potenz, Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Substanzen und deren Nebenwirkungsprofil in zunehmendem Maße schwieriger.
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Es existieren verschiedene immunsuppressive Protokolle, die oftmals zentrumsspezifisch sind. Dies betrifft sowohl die Art der Medikation, die angestrebten Zielspiegel, als auch die Abstoßungstherapie. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass heutzutage bei der Transplantation solider Organe eine Kombinationstherapie durchgeführt wird, bestehend aus einem Calcineurininhibitor, Corticoiden, und ggf. einem Antimetaboliten, wobei die Therapie mittel- und langfristig modifiziert werden kann. Änderungen der Immunsuppression sollten nur nach Rücksprache mit dem betreuenden Transplantationszentrum erfolgen.
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Adhärenz älterer Patienten verbessern
Die Frage, wie die Adhärenz von älteren Patienten mit chronischen Erkrankungen verbessert werden kann, lässt sich nicht eindeutig beantworten.
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